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W er kennt das nicht? Irgendwie machen wir unter der Woche doch jeden Tag fast das Gleiche? Wir stehen zur gleichen Zeit auf, machen uns fertig, gehen zur Arbeit oder in die Uni/Schule, arbeiten/ studieren, machen Mittag (oft an den gleichen Orten), arbeiten/ studieren wieder und dann geht’s in den Feierabend.

Unseren Feierabend verbringen wir dann oft entweder mit Haushalt, einkaufen oder anderem »Orga-Kram«. Alternativ machen wir Sport, schauen Fernsehen oder treffen uns mit Freunden. Ok, ab und zu gibt es mal ne‘ kleine Abweichung vom Alltag. Etwas wirklich Neues machen wir jedoch nicht. Geschweige denn, lernen wir stets Neues, das unser Leben positiv verändert.

Eher manifestieren wir unsere Gewohnheiten durch Wiederholung.

Wir haben es uns in unserem selbstgeschaffenen Mikrokosmos bequem gemacht. Ist doch super – oder?! Dies ist auch weitestgehend ok.

Allerdings sollten wir nie vergessen, wenn wir nichts mehr lernen und uns nicht mehr weiterentwickeln, vegetieren wir nur vor uns hin, leben für andere und unsere Träume & Ziele »sterben« einen langsamen, aber sicheren Tod!

Ihre Träume und Ziele sterben, wenn Sie so weiter machen wie gestern und heute.

Dies gilt es zu verhindern!

Verlassen Sie Ihre Komfortzone und wachsen Sie

Das heißt nicht, dass wir unser Leben komplett auf den Kopf stellen und alles anders und neu machen sollen. Nein! So eine Hauruckaktion klappt eh‘ nicht.

Wir dürfen nämlich niemals vergessen, dass unser Unterbewusstsein uns beschützen möchte. Es lässt uns bis zu einem gewissen Grad frei laufen, aber dann möchte es uns doch an die Leine legen, um kein Risiko einzugehen.

Unser Unterbewusstsein ist unser Wächter vor (möglichen) Gefahren. Alles Neue ist unbekannt und daher zunächst per se »gefährlich«. Unser schöner kleiner bequemer Mikrokosmos könnte ja ins Wanken geraten. Ängste und Bedenken kommen auf. Unser Unterbewusstsein arbeitet dann, daran das wir da bleiben, wo wir sind. Da, wo wir uns aktuell sicher fühlen.

Nichtsdestotrotz gilt es, genau diese Hürde zu überwinden und unsere Komfortzone zu verlassen, um zu lernen und zu wachsen. Jedes Mal, wenn wir uns unwohl fühlen und uns anstrengen müssen, etwas Neues erfolgreich zu meistern, dann entwickeln wir uns weiter. Und zwar nur dann!

Selbst wenn wir scheitern oder weniger erfolgreich sind als wir es uns gewünscht haben, lernen wir. Und dies ist gut so! Denn nur wenn wir lernen entwickeln wir uns weiter. Nur so kann sich unser Leben positiv verändern und wir vorankommen.

Rückschläge sind bloß Feedback, dass wir das nächste Mal es eben anders machen sollen. Nichts weiter! – vor allem, kein Grund aufzuhören.

Unsere Komfortzone

Was ist denn nun eigentlich unsere Komfortzone und wie ist sie entstanden?

Unsere Komfortzone ist unser aktueller Lebensstatus mit allen unseren Gewohnheiten. Es ist all das, was wir als normal, sicher und für uns ok angenommen haben. Alles, was zunächst in uns Bedenken oder sogar Angst hervorruft, liegt außerhalb unserer Komfortzone. Wir kennen es noch nicht, haben keine Erfahrungen damit und müssen erst lernen, damit umzugehen.

Unsere Komfortzone ist dadurch entstanden, dass wir etwas wiederholt getan haben und bemerkt haben, wir können das ja. Es passiert nichts Schlimmes und eigentlich ist es doch ganz einfach. Wir haben Erfahrungen gemacht, die belegt haben, dass dieses und jenes in unserem Einflussbereich liegt und nicht gefährlich ist. Wir haben uns daran gewöhnt.

Je länger wir an unserer so geschaffenen Komfortzone festhalten und keine neuen Bereiche entdecken, desto schwerer wird es, diese später zu verlassen. Wir haben es uns dann einfach zu bequem gemacht und unterbewusst die Angst entwickelt, aus unseren Gewohnheiten auszubrechen.

Dies passiert, wenn wir unsere Komfortzone verlassen

Wagen wir uns nur ein kleines Stück aus unserer Komfortzone raus, so passiert noch nicht viel. Vielleicht haben wir ein tolles Erlebnis oder eine nette Begegnung mit jemand neuem. Auf jeden Fall geraten wir noch nicht in Stress oder Unbehagen.

Machen wir jedoch etwas wirklich neues, so gerät unser Köper zwangläufig in Stress. Kein Grund zur Sorge! Dieser Stress ist nämlich entweder positiv oder negativ.

Solange wir nicht komplett überfordert sind, lernen wir und befinden uns in unserer Lernzone – positiver Stress. Sind wir jedoch überfordert: Alles ist auf einmal zu viel und wir wissen nicht weiter, so haben wir unsere Lernzone überschritten. Wir treten dann in unsere Panikzone ein. Dies bringt uns garnichts und ist eher kontraproduktiv. Wir erleben negativen Stress.

Wir sollten daher, bevor wir etwas neues angehen, uns klar machen, ist dieser Schritt für mich jetzt richtig oder sollte ich doch lieber erst einen anderen gehen, bevor ich den großen Schritt wage.

Wie wir unsere Komfortzone erweitern und unser Leben verändern

Es ist gar nicht so schwer seine Komfortzone sukzessive zu erweitern. Es muss nicht gleich der Fallschirmsprung oder der Jobwechsel sein. Es reicht schon aus, sich nach und nach an Neues heranzutasten.

Übrigens: Jeder hat Angst vor Unbekanntem (Neuem)! Jeder Mensch – auch die, die behaupten, keine Angst zu haben, haben welche, wenn er oder sie etwas Neues tut. Glauben Sie nicht, ein Arzt hätte keine Angst, etwas falsch zu machen, wenn er einen schwerkranken Patienten operiert. Oder unsere Fußball-Nationalmannschaft hätte nicht Angst (Respekt) gehabt, in Brasilien gegen Brasilien bei der WM 2014 anzutreten. Sie wussten nicht, dass sie phänomenal mit 7 zu 1 gewinnen würden.

Es kommt nur darauf an, wie wir mit der Angst umgehen.

Jeder hat sein eigenes »Kopfkino« und seine eigenen Bedenken. Das Wichtige ist nur, das wir uns nicht kleinhalten lassen, sondern Schritt für Schritt vorangehen.

Beginnen Sie doch ganz einfach damit, morgens und abends einen anderen Weg zu nehmen, gehen Sie mittags woanders essen oder lesen Sie ein Buch über ein neues für Sie noch völlig unbekanntes Thema. Steigern Sie sich langsam und beginnen Sie nach und nach damit, Wünsche, Ideen und Sehnsüchte anzugehen. Am besten solche, die Sie schon lange vor sich herschieben.

Sie werden merken, wie viel interessanter und abwechslungsreicher Ihr Leben wird. Die Angst vor Unbekanntem wird mehr und mehr nachlassen und an diese Stelle Selbstvertrauen, Zuversicht, Mut und neue Energie für Veränderung treten.

Es werden sich Türen auf tun, an die Sie zuvor nicht im Traum gedacht haben. Probieren Sie es einmal aus – Sie werden erstaunt sein!

Nicht dem Schein erliegen

Wenn wir uns wirklich weiterentwickeln wollen, dann sollten wir permanent überprüfen, ob wir wirklich unsere Komfortzone sukzessive erweitern oder ob wir nur von einer Komfortzone in die nächste – etwas größere – Komfortzone wandern.

Erst wenn wir von uns heraus täglich darauf brennen, Neues zu lernen und zu entdecken, dann werden wir konstant wachsen.

Dieser Prozess braucht jedoch Zeit. Dies ist nicht schlimm, denn schon auf den Weg dahin werden Sie so wunderbare Erfahrungen machen und Dinge erleben, die Sie sich nie hätten träumen lassen.

Der Zusammenhang zwischen Komfortzone und Einkommen

Viele Menschen wollen mehr Geld besitzen und verdienen. Am liebsten ohne etwas dafür zu tun. Sie würden gern in ihrer Komfortzone bleiben und bequem den ihnen doch »eigentlich zustehenden« Geldsegen in Empfang nehmen.

Ich muss Sie enttäuschen, so läuft es nicht.

Ihr Einkommen wird nur in dem Maße wachsen, wie sich Ihre Komfortzone ausweitet. Wenn Sie selbst als Mensch wachsen, dann kann auch Ihr Einkommen wachsen, da Sie mehr wissen, mehr können und somit auch mehr bewirken.

Wenn Sie Ihre Komfortzone ausweiten, dann werden neue Menschen und neue Chancen in Ihr Leben treten und sich Möglichkeiten eröffnen, mehr Geld zu verdienen. Hierbei sollten wir nie vergessen, wir werden immer proportional dazu bezahlt, wie wir anderen Menschen helfen (Lösungen generieren).

Wenn wir wachsen und somit unsere Komfortzone erweitern, so können wir auch mehr leisten und unsere Erfahrung, unser Wissen und unser Können werden wertvoller. Wir und somit auch unser Einkommen entwickelt sich weiter.

Also stürzen Sie sich in das Abenteuer, Ihre Komfortzone zu verlassen und beginnen Sie zu wachsen. Was Sie erwarten wird können Sie heute noch garnicht erahnen. Wir können nämlich nur soweit denken wie unser Wissen reicht. Alles andere liegt außerhalb unserer Vorstellungskraft.

Beginnen Sie daher damit, Ihre selbstgesetzten Grenzen durch neues Wissen und neue Erfahrungen zu durchbrechen. Ich wünsche Ihnen dabei tolle Erlebnisse.

Ihr