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Kennen Sie das auch? Sie haben eine neue Idee oder einen wichtigen Gedanken – Das wollen Sie unbedingt umsetzen! Aber irgendwie machen Sie es dann doch nicht. Es geht einfach unter, weil Sie es immer weiter hinausschieben.

Der Grund hierfür ist ganz einfach: Sie haben die 72-Stunden-Regel gebrochen und sind so Opfer Ihrer Gewohnheiten geworden.

 

Die 72-Stunden-Regel

Die Grundidee der 72-Stunden-Regel basiert darauf, dass, je länger Sie warten etwas zu tun, desto unwahrscheinlicher wird es, dass Sie es auch wirklich tun. Dies gilt insbesondere für Dinge, die Sie nicht gerne tun.

Die 72-Stunden-Regel besagt daher, dass, wenn wir eine neue Idee oder Gedanken nicht innerhalb von 72 Studenten zu mindestens angehen, dann werden wir es mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent nie tun. Die Wahrscheinlichkeit dass wir etwas Neues nach 72 Stunden tun, liegt daher bei nur 1 Prozent und somit quasi bei null!

 

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Die 72-Stunden-Regel

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine neue Idee oder Gedanken umsetzen, beträgt nach 72-Stunden Nichtstun nur noch lediglich 1%.

 

Dies bedeutet, wenn Sie eine neue Idee oder einen Gedanken umsetzen wollen, dann dürfen Sie nicht zu lange warten, sondern sollten im Idealfall sofort den ersten Schritt tun. Ansonsten ist es spätesten nach72 Stunden sehr wahrscheinlich zu spät und Sie werden nie umsetzen, was Sie vor gehabt hatten.

Dieser Zusammenhang führt  dazu, dass viele Menschen nur groß im Reden, aber klein im Handeln sind. Es wird sich viel vorgenommen und in Gedanken vorbereitet und ausgeschmückt, aber getan wird es oft nicht. Warum ist das eigentlich so?

 

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Zitat von Peter Drucker

Was alle Erfolgreichen miteinander verbindet, ist die Fähigkeit, den Graben zwischen Entschluss und Ausführung äußerst schmal zu halten.

 

Warum ist das eigentlich so?

 

Gründe für die 72-Stunden-Regel

Der Grund, warum die Wahrscheinlichkeit etwas Neues zu tun in den ersten drei Tagen so stark sinkt, ist die neuronale Struktur unseres Gehirns. Um dies besser zu verstehen, eignet sich der Vergleich mit einem Trampelpfad im Urwald. Neue Ideen und Vorsätze sind sozusagen schwache »Denkwege« in unserem Gehirn. Sie sind noch nicht gefestigt und verschwinden bei Nicht-Nutzung auch schnell wieder. Eben wie ein Trampelfpad im Urwald. Wird dieser nicht regelmäßig genutzt, wächst er schnell wieder zu und ist verschwunden.

Je öfter wir uns mit einer Idee beschäftigen oder einen Gedanken denken und durchdenken, desto gefestigter wird er und desto größer und stabiler auch der »Denkweg« in unseren Gehirn. Der Trampelpfad entwickelt sich langsam aber sicher hin zu einer gut ausgebauten Straße.

Gehen wir unsere neuen Ideen jedoch nicht aktiv an und gehen in die Aktion, so verfallen wir in unsere alten Gewohnheiten und Denkmuster. Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen haben Menschen nämlich ungefähr zu 98% jeden Tag die gleichen Gedanken. Wir denken Tag ein Tag aus mehr oder weniger das Gleiche.

Wir beschäftigen uns somit mit uns und unseren Status Quo. Hieraus auszubrechen und neue Denkweisen einhergehend mit neuen Handlungen umzusetzen, ist sehr schwer und anstrengend. Die neuen Ideen gehen meist im Rausch der gewohnten Gedanken schnell unter. Meist sogar schneller als 72 Stunden und somit schneller als uns lieb ist. Es ist eben einfacher, auf ausgetretenen und sicheren Pfaden zu wandern, als neue Wege zu erkunden.

 

Wie Sie am besten die 72-Stunden-Regel meistern

Um Veränderung zu erreichen sollten Sie die Motivation Ihres neuen Gedanken nutzen. Gehen Sie im Idealfall sofort den ersten Schritt und beginnen Sie die Umsetzung.

 

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Zitat von Erich Kästener

Es gibt nichts Gutes, es sei denn, man tut es.

 

Der erste Schritt sollte immer das schriftliche Festhalten des Gedankens oder der Idee sein. Schreiben Sie auf, was Ihnen tagsüber in den Kopf kommt. Als zweiten Schritt sollten Sie im Idealfall jeden Abend aber mindestens alle zwei Tage das Festgehaltene durchgehen und entscheiden, was Sie davon wirklich umsetzen wollen. Treffen Sie eine bewusste Entscheidung für oder gegen eine neue Idee.

Entscheiden Sie sich für die Umsetzung einer neuen Idee und leiten Sie dann direkt die konkrete schriftliche Planung Ihres Vorhabens ein. Schreiben Sie auf, was Sie genau tun bzw. verändern möchten und machen Sie sich einen detaillierten Plan. Halten sie diesen Plan unbedingt schriftlich fest.

Haben Sie Ihren Plan erstellt, dann setzen Sie entweder das erste ToDo Ihres Plans direkt um oder terminieren Sie dieses zu einem festen Zeitpunkt innerhalb der nächsten 72 Stunden – am besten innerhalb der nächsten 24 Stunden. So kommen Sie in die Aktion und meistern die 72-Stunden-Regel. Denn nur Aktion führt zur Veränderung.

Haben Sie erst einmal begonnen, so haben Sie schon viel Erreicht. Der erste Schritt ist nämlich häufig der schwerste. Nach dem ersten Schritt kommt aber das Entscheidende: Das Durchhalten. Arbeiten Sie Ihren Plan daher bitte nach und nach ab und passen diesen bei Bedarf an, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben. Halten Sie auf jeden Fall durch, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben. Sie werden es nicht bereuen!

Im Übrigen wird Intelligenz oft überschätzt. Beharrlichkeit und Ausdauern haben nämlich den größten Einfluss auf Ihren Erfolg!

Ihr