1 953 und 1954 kam es zu einer Reihe von rätselhaften Abstürzen eines damals hochmodernen Flugzeugmodels. Bei den Abstürzen gab es leider keine Überlebende, die befragt werden konnten. Die Ermittler standen also weitgehend ohne Informationen da. Nach den ersten Abstürzen fand man auch keine technischen Ursachen für die Abstürze und das Flugzeugmodell durfte wieder fliegen. Erst später nach weiteren Abstürzen wurde herausgefunden, dass die quadratischen Fenster des abgestürzten Flugzeugmodells der Grund waren. An diesen entstanden Risse, wodurch das Flugzeug im Flug auseinanderbrach. Dies ist der Grund, warum heutzutage alle Flugzeuge abgerundete Fenster haben.

Um die Informationslücke über die Geschehnisse an Bord eines Flugzeuges zu schließen, kam David Waren auf die Idee, ein Gerät zu entwickeln, welches Gespräche im Cockpit sowie wichtige Instrumentendaten aufzeichnet, um so Unfallermittlern wichtige Hinweise zu geben – die Blackbox. Heutzutage gehört eine Blackbox zum Standard eines jeden Flugzeuges.

Der geniale Gedanke hinter der Blackbox ist, dass, wenn man weiß, in welcher Situation ein Pilot war und was er warum gemacht hat, dann kam man den Unfallverlauf verstehen und daraus lernen. Dadurch, dass alle Flugzeugabstürze akribisch analysiert werden, um die zugrundeliegenden Unfallursachen zu verstehen und dann abzustellen, sind Flugzeuge aktuell das sicherste Verkehrsmittel überhaupt. Es wird eben in der Flugzeugindustrie aus Fehlern gelernt. Ich schlage Ihnen daher vor, übertragen Sie den Blackbox-Ansatz in Ihr Leben und es wird besser werden.

Überführungen des Blackbox-Ansatzes in Ihr Leben

Sie können sich den Blackbox-Ansatz ganz einfach auch für Ihr privates und berufliches Leben zu Nutze machen.

Schreiben Sie bei allen wichtigen Entscheidungen Ihre Gründe für die Entscheidung auf. Halten Sie die in diesem Monat für Sie wichtigen Einflussfaktoren fest und wie diese zu Ihrer Entscheidung geführt haben. Hierdurch dokumentieren Sie wie eine Blackbox, warum Sie etwas tun. Sollte sich später herausstellen, dass Ihre Entscheidung falsch war, dann können Sie sich diese Aufzeichnung zu Nutze machen und daraus lernen

Basierend auf Ihren Aufzeichnungen können Sie dann – auch weit im Nachhinein – verstehen, warum Sie so gehandelt haben. Sie können so herausfinden, was Sie in Zukunft vielleicht in ähnlichen Situationen besser machen können.

Das Wertvolle an den Aufzeichnungen ist, dass Sie nicht verfälscht sind. Überlegen Sie sich nämlich rückwirkend ohne Notizen, warum Sie etwas auf eine bestimmte Art und Weise entscheiden haben, dann werden Sie eine verfälschte Wahrnehmung haben. Grund hierfür ist, dass die ganzen Erfahrungen, die Sie seit der Entscheidung bis heute gemacht haben, auf Ihre Erinnerung einwirken. Sie sehen heute einfach Dinge anders als früher, das ist ganz normal – Sie haben sich weiterentwickelt. Sie werden also nie wie damals die Dinge sehen können. Somit fehlt Ihnen aber die Analysebasis ohne Notizen.

Mit Ihren Aufzeichnungen aber haben Sie die unverfälschten Gründe für Ihre Entscheidungen und können genau analysieren, wo Sie heute anders entscheiden würden und dies dann in Zukunft auch so machen. Sie haben also eine wertvolle Quelle zur Selbstentwicklung geschaffen.

Ich empfehle Ihnen also: Legen Sie sich ein Notizbuch zu. Schreiben Sie darauf »Meine wichtigen Entscheidungen« und beginnen Sie die Gründe, Annahmen, Gedankengänge und Schlüsse aufzuschreiben, die zur Ihren wichtigen Entscheidungen geführt haben. Welche Entscheidungen Sie aufnehmen ist Ihnen überlassen. Mein Tipp, nehmen Sie nicht zu viele – nur die großen! 

Akzeptieren Sie die Realität

Wichtig bei der Analyse Ihrer Aufzeichnungen ist, dass Sie die Realität akzeptieren wie sie ist. Erstens müssen Sie sich eingestehen, wenn etwas schief gelaufen ist. Danach können Sie Ihr Notizbuch zur Hand nehmen, um zu verstehen warum.

Versuchen Sie dabei nicht, sich etwas schön zu reden. Zum Beispiel „Ja eigentlich war es ja nur Pech“ oder so etwas. Schauen Sie rein auf die Fakten – auch wenn es weh tut. Wir Menschen neigen nämlich leider dazu, uns die Welt schön zu reden. Dies ist leichter als zu akzeptieren, das wir versagt haben oder ähnliches. Aber man kann eben nicht immer alles richtig machen.

Aber nur wenn Sie verstehen, warum etwas schief gelaufen ist, dann können Sie es auch ändern. Vergessen Sie als Motivation dabei nie: Jedem »passiert Scheiße« im Leben, es kommt nur darauf an, was wir daraus lernen. Alles das, was Sie verstehen und somit abstellen können, passiert Ihnen nie wieder!

In diesem Sinne seien Sie ehrlich zu sich selbst, dokumentieren Sie Ihre Entscheidungen und analysieren sie die schlechten davon, ohne etwas dabei schön zu reden. Dann können auch Sie aus Ihren Fehlern lernen und es in Zukunft besser machen.

Ihr

 

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