L aut der Bibel erschuf Gott am ersten Tag: Tag und Nacht, am zweiten Tag den Himmel, am dritten Tag die Erde, am vierten Tag Sonne und Mond, am fünften Tag die Tiere und am sechsten Tag den Menschen. Am siebenten Tag hingegen ruhte er.

Egal, ob Sie gläubig sind oder nicht, eines sollten Sie sich aus dieser Kurzzusammenfassung der Schöpfungsgeschichte zu Eigen machen. Nämlich den Ruhetag!

Für viele von uns klingt jedoch schon der Begriff »Ruhetag« wie ein Relikt aus alten Zeiten. Unter der Woche sind wir alle meist voll beschäftigt. Am Wochenende? Ok, da wollen wir entspannen. Aber tun wir das auch wirklich?

Ich habe schon oft bemerkt, dass Freizeit auch in Stress ausarten kann. Denn da man muss alle Treffen mit Freunden etc. organisieren. Sport sollte/will man ja auch noch machen. Das unter einem Hut zu bringen, ist nicht immer leicht und vor allen kein Ruhetag.

Seien wir einmal ehrlich zu uns selbst: Einen wirklichen Ruhetag, an dem wir unseren Körper und Geist pflegen und uns komplett zur Ruhe kommen lassen, machen – wenn überhaupt – nur die Allerwenigsten regelmäßig. Dieser ist aber so wichtig!

Warum ein Ruhetag wichtig ist – für jeden von uns!

Vor Hunderten Jahren in der Antike galt Muße als das höchste Gut. Wobei unter Muße zu verstehen ist, dass man freie Zeit hat und (innere) Ruhe findet und zwar indem man seinen eigenen Interessen nachgeht. Heutzutage ist dies anders. Selbst in der eigenen Freizeit meiden mittlerweile die meisten Menschen die Stille und das Nichtstun.

Für viele ist es sogar scheinbar unmöglich, Stille und Nichtstun in der Freizeit zu ertragen. Es muss immer etwas getan werden. Da sind medialer Lärm und ein voller »Freizeit-Terminkalender« eine willkommene Abwechslung. Teilweise sicher auch aus dem Grund, da man sich ja sonst mit sich selbst und seinen eigenen Lebensumständen beschäftigen müsste. Also doch lieber Ablenkung, um nicht evtl. herauszufinden, dass etwas im eigenen Leben noch nicht so perfekt wie eigentlich erwartet bzw. gedacht ist. 

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Zitat von Ernst Ferstl

Früher brachte der Lärm die Menschen aus der Ruhe. Heutzutage ist es die Stille.

Diese Flucht weg von der Muße und Ruhe ist genau falsch. Denn nur durch Ruhe und innere Selbstreflektion können wir unsere Energiespeicher wieder aufladen.

Stille bedeutet Urlaub für unser Gehirn und für unseren Körper.

Bereits durch kleinsten Geräusche (früher Geräusch = Gefahr) werden die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin sowie Cortisol ausgeschüttet. Durch Dauerlärm sind wir also in ständiger Alarmbereitschaft. Dies führt auf lange Sicht zu einer Belastung unserer Gesundheit. Überlegen Sie einfach nur mal, wie oft am Tag Ihr Handy klingelt, piepst oder vibriert?

Regelmäßige Momente der Stille und Ruhe hingegen wirken einer zu hohen Stressbelastung entgegen. Bereits zwei Minuten stille Ruhe können sich bspw. positiv auf unseren Blutdruck auswirken – so bereits seit 2006 bekannt durch eine Studie von Bernadi, Porta und Sleight.

Ruhe beeinflusst jedoch nicht nur positiv unseren Blutdruck, sondern steigert auch unser Wohlbefinden und verringert Beschwerden – wie Verdauungsstörungen, Rückenschmerzen, Schlafprobleme, Migräne etc. – die durch Stress ausgelöst werden.

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Zitat von Friedrich Wilhelm Nietzsche

Die größten Ereignisse — das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.

Vor allem für unser Gehirn ist Ruhe und Stille essenziell. Nur in Ruhephasen kann es die Informationsflut des Tages verarbeiten. Ohne Ruhe kommt es irgendwann zum Over-Load bzw. zum Burn-Out. Unser Gehirn braucht einfach Zeit und Stille, um Eindrücke zu verarbeiten und Raum für Neues zu schaffen. Aus diesem Grund ist auch Schlaf – als maximale Regenerationszeit des Gehirns – so lebensnotwendig (Link zu Blogartikel).

2013 haben Forscher in einer Studie herausgefunden, dass durch tägliche Stille neue Gehirnzellen entstehen. Durch Stille wachsen neue Gehirnzellen im Bereich des Hippocampus. Der Hippocampus unseres Gehirns ist das Areal, welches für unser Gedächtnis und Lernfähigkeit verantwortlich ist. Es kann also davon gesprochen werden, dass regelmäßig über einen längeren Zeitraum praktizierte Ruhe unsere kognitiven Leistungen stärken kann.

Insgesamt ist also Ruhe, Stille und Entspannung ein essenzieller Faktor, damit wir alle – auch Sie – gesund, geistig leistungsfähig und kraftvoll durchs Leben gehen können.

Ein kurze Zwischenfrage bevor ich auf das Thema Ruhetag zurückkomme: Kennen Sie überhaupt noch das Gefühl der »wirklichen Ruhe«?

Und was sollte ich jetzt tun?

Ganz wichtig! Die Überschrift dieses Absatzes ist falsch. Von sollen in Zusammenhang mit Ruhe etc. zu sprechen, ist nämlich nicht zielführend. In diesem Zusammenhang bedarf es das eigene Wollen. Denn nur wenn Sie es wollen, werden Sie es auch schaffen, Ruhe und Stille in Ihr Leben zu lassen und so Energie und Freude finden.

Grundsätzlich bedeutet Entspannung und (innere) Ruhe nicht zwangsläufig nichts zu tun. Allerdings geht es immer damit einher, dass wir von unserem normalen Pensum mal einen Gang runter schalten und sich Zeit für uns selbst nehmen.

Diese Zeit für uns selbst bedeutet nicht, dass wir einfach nur da sitzen und meditieren sollen. Nein. Sie bedeutet, dass wir etwas für uns tun. Etwas, um unsere Energiespeicher aufzutanken und unseren Kopf (Geist) zu Ruhe kommen lässt. Was hier für Sie passend ist, kann ich Ihnen nicht beantworten, denn hier ist jeder Mensch anders. Manche Menschen bevorzugen ein heißes Bad, einen Lesenachmittag, einen Waldsparziergang, Wellen beobachten am Meer oder etwas ganz anderes.

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Zitat von Edith Sitwell

Meine persönlichen Hobbys sind Lesen, Musik hören und Stille.

Ich empfehle Ihnen daher: Beginnen Sie einfach damit, herauszufinden, was Sie selbst zur Ruhe kommen lässt. Nutzen Sie bspw. den Sonntag als Ihren persönlichen Ruhetag und fangen Sie an, etwas für sich zu tun. Es muss nicht gleich der ganze Tag sein, aber ein paar Stunden dürfen Sie sich gleich von Anfang an gönnen.

Wenn Sie mit Zeit für sich beginnen möchten, dann denken Sie bitte an die äußeren Umständen. Dies bedeutet bspw. Handy aus! Warum dies so wichtig ist, erfahren Sie in diesem Blogartikel. Des Weiteren hilft für Entspannung und (innere) Ruhe frische Luft sowie eine angenehme Umgebung, in der Sie sich wohlfühlen. Achten Sie auch darauf, dass es keine intensiven Lärmquellen gibt und dass Sie nicht von anderen Dingen abgelenkt werden. Vor allem aber ist die innere Einstellung entscheidend. Nur wenn Sie es selbst wollen, werden Sie individuelle Zeit für Ruhe in Ihrem Leben verankern.

Grundsätzlich geht probieren über studieren, daher probieren Sie es doch einfach mal aus und fangen an, sich ein paar Stunden pro Woche nur für sich zu gönnen! Kommen Sie zur Ruhe!

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