E s bringt nichts, ein Leben lang Zielen nachzueifern, die Sie realistisch betrachtet nie erreichen werden. Dies bedeutet nicht, dass Sie sich keine großen, nahezu unerreichbaren Ziele setzen sollen. Allerdings sollten Sie sich auf keinen Fall absolut unrealistische Ziele setzen oder unerreichbaren Idolen erreichen wollen. Dies macht nur unglücklich.

Radikale Akzeptanz macht glücklich

Fakt ist, wir können nicht alles gut. In der Mehrheit der Dinge sind wir nämlich definitiv nicht gut. Vielleicht sind wir Mittelmaß oder sogar leicht unterdurchschnittlich. Ist das schlimm? Nein!

Es ist nicht schlimm, vieles nicht gut zu können, das geht nämlich allen Menschen so. Es ist zwar nachgewiesen, das Talent nicht das ausschlaggebende Kriterium ist, um in einem Bereich richtig gut zu werden. Das bedeutet aber trotzdem nicht, dass Sie überall gut sein können. Um nämlich wirklich gut zu sein, ist entscheidend, wie viel Zeit und Übung Sie in das Thema stecken. Sie können aber nicht in alle Bereiche die nötige Zeit investieren. Es bleibt also nur die Akzeptanz Ihres aktuellen Könnens in vielen Bereichen.

Dies ist nicht einfach, vor allem wenn Sie doch so gerne überall oben mitspielen würden. Viele Menschen wollen einfach zu viel und verzetteln sich dadurch. Die Lösung ist aber nicht schwer, fokussieren Sie sich. 

Konzentrieren Sie sich auf ausgewählte Bereiche

Es reicht vollkommen aus, wenn Sie in wenigen – vielleicht sogar nur einem Bereich – (richtig) gut sind. Zum einen reicht es bei den meisten Dingen aus mittelmäßig zu sein. Sie müssen eben nicht kochen können wie ein Sternekoch oder drei Sprachen fließend akzentfrei sprechen. Auch Programmierexperte müssen Sie nicht sein, aber mit den Standardprogrammen eines PC sollen Sie umgehen können. Zum anderen können Sie, wenn Sie einen Experten/in benötigen, diesen beauftragenden. Dies ist der große Vorteil unserer heutigen stark arbeitsteiligen Gesellschaft mit unzähligen Fachrichtungen und Berufen.

Viele Menschen denken vor allem, dass Sie im Berufsleben alles irgendwie gut können müssen. Dies ist aber auch nicht so. Die wahren Experten in einem Bereich geben nämlich zu, wenn Sie zu etwas gefragt werden was nicht wissen, dass Sie es nicht wissen. Dies kommt bei anderen souverän an, denn wer will denn nur eine halbrichtige Antwort eines Laien auf eine wichtige Frage.

Solch ein Bekenntnis zum Nichtwissen wird Ihnen nur dann übelgenommen werden, wenn Sie sich vorher so hingestellt haben, als könnten und wissen Sie alles. Daher ist es so wichtig sich zu fokussieren.

Arbeiten Sie daher darauf hin, dass Sie klar kommunizieren was Sie können, wofür Sie stehen und was Sie nicht machen. So kommen Sie gar nicht in die Verlegenheit Dinge gut machen zu müssen, die Sie gar nicht gut können oder tun wollen.

Konzentrieren Sie sich darauf was Ihnen Spaß macht und investieren Sie Zeit. Sie werden sehen, dass Sie ganz schnell vorankommen, da Sie nicht mehr auf unzähligen Baustellen tanzen und Zeit verschenken, sondern sich eben gezielt fokussieren.

Sollte dies nicht in Ihrem aktuellen Beruf möglich sein, dann befinden Sie sich sehr wahrscheinlich in einer Sackgasse und sollten versuchen sich schnellstmöglich umzuorientieren. Halten Sie Ausschau nach einer Stelle, bei der Ihre Stärken sinnvoll eingesetzt werden können. Handeln Sie aber bitte nicht überstürzt, sondern agieren Sie bewusst und strategisch.

Wichtig ist aber auch, dass Sie nicht bei allem neuen verweigern. Getreu dem Motto: Oh, das ist nicht mein Spezialgebiet, da beschäftige ich nicht mit. Seien Sie offen und probieren Sie sich ruhig an neuen Themen aus. Vielleicht entdecken Sie ja ein weiteres Gebiet auf das Sie sich fokussieren bzw. Synergien zu Ihrem jetzigen Können schaffen können. Hier gilt aber auch, nicht zu viel. Vor allem nicht auf einmal.

Außerdem hätten Sie schnell ein Problem, wenn Sie bei allen gleich sagen: Nö, das schaue ich mir nicht an. Die Welt entwickelt sich nämlich immer schneller weiter und somit werden immer neue Erfahrungen und Skills wichtig. Am Anfang erscheinen diese Dinge, Themen etc. als ferne Zukunft. Mittelfristig und teilweise sogar kräftig werden einige von ihnen jedoch zum Standardrepertoire, das jeder beherrschen sollte. Hier ist es wichtig, dass Sie zu mindestens Durchschnitt sind, sonst werden Sie bald komplett abgehängt, trotz Expertenwissen auf wenigen von Ihnen ausgewählten Bereichen. 

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Auf den Punkt gebracht

Egal ob im Privaten oder im Beruf, wir können nicht alles gut können. Es ist nicht schlimm, in der Mehrheit der Dinge mittelmäßig bis schlecht zu sein. In allen Bereichen mitreden zu wollen und den besten nachzueifern, macht nicht glücklich, sondern verursacht nur Stress und Frustration. Konzentrieren Sie sich daher lieber auf Ihre Stärken und Sie werden glücklicher leben. 

Ein möglicher Umsetzungsweg

Der erste Schritt ist – auch wenn er weh tut – zu akzeptieren was Sie alles nicht gut können. Finden Sie in diesem Kontext auch heraus, was Sie bereits gut können und wo Sie Potenzial sehen, weil es Ihnen Spaß macht.

Als zweiten Schritt legen Sie sich fest und fokussieren Sie sich auf die Bereiche in denen Sie richtig gut werden wollen. Bleiben Sie hierbei realistisch und hängen Sie nicht irgendwelchen Wunschträumen nach. Dies ist schwer, daher ist  hierbei die Meinung von Dritten wichtig. Andere sehen uns nämlich meist klarer als wir uns selbst. Fragen Sie ruhig mal in Ihrem Bekanntenkreis, bei Arbeitskollegen etc. nach, was Sie richtig gut können. Hören Sie nicht nur auf eine Person, sondern verschaffen Sie sich einen Überblick.

Als dritten Schritt – der entscheidende – investieren Sie gezielt Zeit in die im Schritt zwei ausgewählten Felder. Denn Sie können nur richtig gut werden, wenn Sie sich kontinuierlich in den von Ihnen ausgewählten Gebieten weiterentwickeln und lernen. Am Anfang ist dies meist (sehr) anstrengend, wird aber mit zunehmendem Wissen und Erfahrung immer leichter.

Kommen Sie gar nicht weiter, dann haben Sie sich in Schritt zwei blenden lassen und sollen nochmal darüber nachdenken, worauf Sie sich fokussieren. Hier ist es besser ein paar Anläufe zu nehmen, als sich langfristig falsch zu verrennen.

Probieren Sie es doch einfach mal aus.

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